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SiG Solar baut emissionsfreie Firmenzentrale

 

SiG Solar baut emissionsfreie Firmenzentrale

 

Stuhr/Brinkum, den 26. August 2010. Die SiG Solar GmbH hat in den letzten zwei Jahren stetig expandiert und ist zu einer Unternehmensgruppe in der internationalen Solar- und Elektromobilitäts-Branche gewachsen. Ein Anstieg der Mitarbeiterzahlen um rund 200 Prozent sorgt nun für gesteigerten Platzbedarf. Mit dem Neubau einer Firmenzentrale in der Ernst-Abbe-Straße im neu erschlossenen Gewerbegebiet Brinkum-Mitte Rodendamm an der A1 werden nun alle Unternehmenszweige unter einem Dach gebündelt. Und das zu 100 Prozent emissionsfrei - der Umwelt zuliebe.

 

„Mit dem Neubau schaffen wir nicht nur den nötigen Platz für unsere Mitarbeiter, sondern zeigen auch die Möglichkeiten durch die Nutzung erneuerbarer Energien für eine emissionsfreie umweltfreundliche Zukunft auf", sagt Jan-Christian Schröder, Geschäftsführer der SiG Solar GmbH. Das Gebäude mit einer Grundfläche von annähernd 1000 Quadratmetern ist mit Hilfe von Photovoltaik und Erdwärme so autark konzipiert, dass es theoretisch völlig ohne Energiezufuhr von extern auskommen wird. „Die neue SiG Solar Firmenzentrale wird zu 100 Prozent emissionsfrei sein und zudem so viel Strom über Photovoltaik produzieren, dass Überschüsse in die öffentlichen Netze der lokalen Energieversorger eingespeist werden können", sagt Schröder.

 

Der PV-Modul-Importeur SiG Solar wird auf dem Neubau an der A1 eine Dachfläche von 800 Quadratmetern mit hocheffizienten monokristallinen Modulen der Hausmarke SunEarth® montieren. Diese haben eine Leistung von je 180 Wp und erwirtschaften jährlich 17.000 KWh Strom, was dem Energieverbrauch von gut vier 4-Personen-Haushalten entspricht. Voraussichtlich rund 30 Prozent der erzeugten Energie wird in die Energieversorgung der Firmenzentrale fließen. Der Überschuss wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist.

 

Um die Erdenergie effizient zu nutzen, wird eine Erdwärme-Anlage mit angegliederter Erdwärmepumpe installiert. Erdwärme ist die in Form von Wärme gespeicherte Energie unterhalb der festen Erdoberfläche. Erdwärmesonden sind eine Möglichkeit, die Erdwärme als regenerative Energiequelle zu erschließen. Über eine solche Erdwärmepumpe wird die geothermische Energie für eine Gebäudeheizung (Niedertemperaturheizung) verfügbar. Umgekehrt wird die Wärmepumpe auch zur Klimatisierung des Ge-bäudes eingesetzt, wobei ein Überschuss an Raumwärme in den Untergrund abgegeben wird. Die Wärmepumpe mit Erdwärmesonde erzeugt aus einer Kilowattstunde Strom bis zu vier Kilowattstunden Nutzwärme. Die in der Firmenzentrale von SiG Solar verbaute Erdwärmeanlage erzeugt jährlich 80.000 Kilowattstunden Nutzwärme und 20.000 Kilowattstunden Kälte für die Raumklimatisierung ohne Einsatz einer Klimaanlage. Der Erdwärmeertrag entspricht dem Heizverbrauch von acht Einfamilienhäusern im Neubauzustand. Für die Installation der Erdwärmepumpe konnte SiG Solar ihren Bremer Kooperationspartner Erdwärme Nord gewinnen.

 

„Wir wollen am eigenen Firmensitz unterstreichen, wie einfach es sein kann, die Energiequellen der Erde zu nutzen, ohne auf fossile Brennstoffe angewiesen zu sein", sagt Jan-Christian Schröder. „Erneuerbare Energieformen werden auf dem Weg in eine umweltschonende Zukunft immer wichtiger. Die Technik ist weit vorangeschritten - man muss sie nur einsetzen." SiG Solar und Erdwärme Nord bieten ab sofort gemeinsam ein Produktpaket aus Photovoltaik und Erdwärme an: Qualität und Kompetenz aus einer Hand. Über einen der größten Fertighaushersteller Deutschlands wird zukünftig die serienmäßige Technik für Null-Emissionen-Häuser mit der Kombination aus Photovoltaik und Erdwärme erhältlich sein.